Atemstimulierende Therapie




Sie beinhaltet Gewebetechniken, die über die Peripherie reflektorische Reaktionen des Vegetativums bewirken. Sie ermöglicht Spannungsregulationen und schafft somit optimale Voraussetzungen für die physiologische Atemmechanik.

Die Therapeutin setzt durch ihre Grifftechnik gezielte Atemreize, die bei der Patientin die Wahrnehmungsfähigkeit anregt und gleichzeitig eine reflektorisch vertiefte Atmung stimuliert. Daher besteht diese Therapie aus einem ständigen nonverbalen Dialog zwischen Therapeut/in und Patient/in.

Zusätzlich wirkt sie über diese Körpertherapie auf das „emotionale Gedächtnis“ und hat somit einen positiven Einfluss auf die Psyche des Patienten/in.

Ziele des Seminars:
Selbständiges, sicheres Anwenden der speziellen Grifftechniken
Einen sinnvollen, strukturierten Behandlungsaufbau
Erkennen von Atemabweichungen und ihre Ursachen
Befundbezogene gezielte Anwendung der atemtherapeutischen Grifftechniken
Anleitung und Führung des Patienten/in

Diese Fortbildung besteht aus einem Grund- und Aufbaukurs.

Inhalte:
a. Grundkurs: Informationsvermittlung zu Zielen, Indikationen, sowie:
Kontraindikationen, Wirkungen, Anatomie
Befunderhebung und praktische Durchführung der speziellen Grifftechniken

b. Aufbaukurs: Spezifische Krankheitsbilder (Theorie und Praxis) wie:
Asthma Bronchiale, Chronisch obstruktive Bronchitis
Restriktive Lungenerkrankung
Coxarthrose
Depression

Zeiten:
1. Tag: 9:00 bis 18:00
2. Tag: 9:00 bis 15:00